Dienstag, 28. Juni 2011

SAP Labs China & Dinner mit Dozent

Gestern stand der (bisher) beste Business Visit ins Haus, es ging zu unserem Arbeitgeber – zu SAP Labs China in Shanghai. Es waren alle (vor allem die BASF’ler) hellauf begeistert, wie es bei SAP aussieht und abgeht. Dass die Mitarbeiter sich wirklich ausnahmslos Duzen, die lockere Kleiderordnung usw. Als Bonus darauf gab es dann noch, den schon aus Deutschland bekannten, leckeren kostenlosen Kaffee bei SAP. Der Referent war erst vor ein paar Wochen in Deutschland und hatte sich unter anderem auch mit unserem Manager unterhalten (wir mussten uns also benehmen :-P). 
Direkt nach der Heimkehr vom wohl besten Arbeitgeber unter der Sonne, ging es direkt zum Treffen mit einem unserer Dozenten. Er hatte uns zu Scotch und Zigarren, sowie anschließendem Abendessen eingeladen. Als wir in sein Büro eintraten lagen 3 Schachteln Cohiba Zigarillos, eine Flasche Scotch, eine Flasche Apfellikör und eine Flasche Baijiu (klarer Schnaps auf Weizenbasis) bereit. Wir unterhielten uns über Gott und die Welt, aber auch über die anstehenden Klausuren bei ihm, und wie denn „vermeintliche Fragen“ lauten könnten. Das Essen war sehr lecker und reichhaltig. Es gab zum Beispiel: Fleischbällchen (mehr oder weniger Hackfleisch), Rind, Gemüse, aber auch Aal und Frosch. Da wir die Aale sehen wollten, bevor sie zu Essen verarbeitet werden – ließ unser Dozent sie von der Bedienung in den Raum bringen. Er wollte sie auspacken und SCHWUPS, da waren sie aus der Tüte ausgebrochen. Also gingen 4 Leute auf Aal-Jagd. Nach dem gute Essen versuchten wir unseren laoshi (chinesisch für Lehrer, Meister) zu KTV – also Karaoke – zu überreden… ähh.. überzeugen. J Dies klappte allerdings nicht, wir konnten uns aber auf eine kleine Bar in Uni Nähe einigen. Gegen 23 Uhr ging es dann für alle Parteien glücklich, zufrieden und müde nach Hause.
Vielen Dank laoshi, für den super Abend!
Thomas & Matthias auf der Terasse bei SAP

Ein Highlight: die Kaffeemaschine!

Die 6 SAP IBAITs

Thomas, Christian und Matthias beim Dozenten.

Im Restaurant; links im blauen Polo unser Dozent.

Laoshi Zhang Sidong und Ferey, bei der Dankesrede.

Der Dozent erzhlt Geschichten, die Stundenten hören aufmerksam zu.

Vor dem Eingang zum Restaurant - > Es ging danach noch weiter in eine kleine Bar.

Samstag, 25. Juni 2011

Mal wieder WE in Shanghai

Dieses Wochenende ist mal wieder Lernen angesagt. Deshalb blieben wir wieder unserer neuen Heimatstadt treu.
Freitag Abend war Matthias mit ein paar Leuten beim Pizzaessen und anschließend im kleinen Biergarten. Wir hatten nun endlich mal wieder passendes Wetter dafür. Thomas, Severin, Caro und Timo (Caros Besuch aus Deutschland) waren im Kino (Kungfu Panda 2 in 3D auf Englisch). Danach ging es noch in der Nobelgegend Xintiandi Cocktails schlürfen.
Samstagmittag ging es dann direkt los zum Bahnhof, um Tickets für das erste Juliwochenende zu kaufen. Es geht in die Hauptstadt - nach Peking. Leider gibt es keine Nachtzüge mehr, deshalb "müssen" wir nun eben mit dem neuen Schnellzug (1100 km in 4h 50min) nehmen. Anschließend ging es zum Stoffmarkt unsere Anzüge abholen. Wir hatten sogar ein glückliches Händchen bei der Wahl des Stoffes - die Anzüge sind nicht zu glänzend und der Schnitt ist auch ganz in Ordnung. Zu Hause angekommen von unserer einkaufsreichen Fahrt ging es gleich weiter mit den Buchungen. Für das Wochenende vom 15.-18. Juli geht es für Matthias (mit Lukas, Jonas und Christian) nach Vietnam. Thomas wird sich für den Zeitraum mit Severin und Caro nach Hongkong aufmachen um dort unsere IBA-Kommilitonen zu besuchen.

Money, Money, Money,... Auf dem Weg zum Ticket- und Anzugkauf bekam Matthias den Geldbeutel nicht mehr zu.

Beim Schneider - Hier herrscht die Qual der Wahl
Caro wird vermessen

Thomas dient einmal mehr als Taschenträger
Nun folgen ein paar Bilder von den beiden neuen Anzügen, aufgenommen von Caro in unserem Hotelflur:
 






VIELEN DANK an Caro, die uns immer wieder mit tollen Bildern versorgt!

Dienstag, 21. Juni 2011

Oriental Pearl Tower

Nachdem das Wetter am Montag (ENDLICH wieder) besser war – wir hatten Sonne und angenehmere Temperaturen – ging es für Severin und Thomas direkt nach dem SVW Besuch in die Pudong Area Richtung Oriental Pearl Tower. Der höchste Fernsehturm Asiens, Platz drei weltweit, ist 468 Meter hoch. Der Eintritt bis auf die höchste Ebene (Kugel) kostete 150 Yuan (ca. 15 Euro) – die sich aber voll und ganz gelohnt hatten. Mit dem ersten Aufzug ging es in die mittlere Kugel auf 263 Meter. Dort entstanden schon sehr geniale Bilder (siehe unten). Sehr interessant waren auch Informationen wie, welch Gebäude man gerade unter/neben sich sieht, aber auch in welche Richtung (und in welcher Entfernung) sich verschiedene Städte befinden. Danach ging es mit dem nächsten Aufzug in die obere Kugel, auf 350 Meter. Hier war die Aussicht noch ein wenig besser, und es waren nicht mehr ganz so viele Menschen um uns herum. (Eintritt ohne obere Kugel ist 3 Euro billiger). Einen Stock tiefer – aber immer noch in der oberen Kugel – war dann die Glasplattform. Man Stand also nur noch auf Glas über dem Abgrund, ähnlich wie die über dem Grand Canyon nur in klein. Diese Fläche war oben ein wenig geöffnet, sodass nicht nur Schwankungen sondern auch der Wind zu spüren war. Zu Beginn war es ein extrem unangenehmes Gefühl auf dem Glas, doch mit der Zeit gewöhnte man sich daran und konnte gar nicht mehr aufhören mit Spaß-Bildern zu machen. (Ja, wir waren mal wieder für einige Leute die NebenattraktionJ)
Nachdem die oberen beiden Kugeln abgegrast waren ging es wieder nach unten auf 90 Meter. Dort befindet sich eine weitere offene Besichtigungsfläche, hier trennt einen nur noch ein Drahtseil, nicht mehr eine Glasscheibe, vom Absturz ;-)  Danach ging es durch in die Spielhalle zur Achterbahn. Gebaut wurde das Teil eindeutig nicht für Europäer. Die Fahrt dauerte ca. 30 Sekunden, aber es ist einfach krass, dass die Chinesen eine Achterbahn in ihren Fernsehturm, in die unterste Kugel gebaut hatten.
Nachdem wir alles gesehen hatten ging es wieder nach draußen, wo es in der Zwischenzeit dunkel geworden ist. Daher konnten dann auch noch Bilder vom beleuchteten Tower gemacht werden.
Auf jeden Fall ein MUSS für jeden Besucher Shanghais. Und die Chance nutzen solang das Wetter mal gut ist, es kann gut sein, dass es sonst wieder 14 Tage Smog/Regen hat. Die Fensterscheiben waren teilweise sehr gut geputzt – gut für Fotos – aber die Bilder spiegeln lange nicht die Sicht in live wieder.
Hier nun noch ein paar Impressionen von Montagnachmittag .
Ankunft am Oriental Pearl Tower

Blick Richtung Puxi (Shanghai westlich des Flusses)

Kreisverkehr (mit Kreisverkehr für Fußgänger über der Straße) von oben

Der Falschenöffner

Blick auf die "kleinen" Hochhäuser

Die Sicht war besser, als man auf dem Bild erkennen kann

In diese Richtung knapp 1100 km bis Peking

Wir befinden uns gerade auf 350 Metern.

Noch einmal der Flaschenöffner

Blick auf den Banken

Die zwei Höhenerklimmer auf der Glasplattform - es ging ganz schön weit nach unten!

Nochmals auf der Glasplattform

Fester Boden, Glas, und Abtrennung (oben mit Winddurchlass)

Gut, dass hier noch Glas dazwischen ist.

SOOO klein ist die untere Kugel nur.

Blick auf die Stadt, als die Sonne langsam unterging

Auf diesem Stock waren wir die einzigen. Ausgestellt wurden Spaceshuttles, Raumfahrer und E.T.

Severin in der Achterbahn (Schneeexpress ist ein Witz dagegen *IRONIE*)

Der Tower nun beleuchtet

Shanghai Volkswagen


Am Montag stand unser zweiter Business Visit in China an – wir besuchten ein Werk von Shanghai Volkswagen, ein Joint-Venture zwischen einem Chinesischen Automobilhersteller und VW. Dort angekommen, durften wir uns ein kurzes Werbevideo ansehen (wichtigster Teil darin: die Mitarbeiter lernen teilweise Deutsch, wie zum Beispiel „Schweinefleisch“ oder „Rindfleisch“). Danach wurden wir kurz durch 2 Montagehallen gefahren und durften unter anderem die Schweißarbeiten anschauen. Die Anzeigen und Beschilderungen waren fast überall auf Chinesisch UND Deutsch. Auf den Anschlagtafeln wurden auch immer Soll- und Ist-Werte angezeigt. Zudem waren einige Maschinen und Anlagen von bekannten Firmen zu erkennen, Beispiele sind Linde oder Schindler. Durch die Lauten Maschinen und die schlechten Boxen in den Wägelchen konnte man die Gute Frau vorne auf dem Fahrersitz leider nicht wirklich verstehen. L Nach der kurzen Rundfahrt konnten wir uns noch ein paar neue Modelle in einer Ausstellungshalle ansehen.
Alles in allem interessanter als BAOSTEEL, dennoch sehr kurz und sehr wenig Informationen. Zu sehen hat man nicht wirklich viel bekommen – waren wir von anderen Autoherstellern besseres gewohnt.

Hier noch ein paar Bilder von Business Visit 2/5.
Vor dem Besuchereingang
 
Die Spannung steigt, bevor der Film los geht

Rebekka, Jenny, Laura und Verena auf unserem Wägelchen durch das Gelände

Matthias und Ferey sind schon ganz aufgeregt, wass die Fahrt durchs Werk wohl so bringt

Daten zu Shanghai VW

Die verschiedenen Werke in Shanghai

Schriftzug im Werk

Der neue Passat - hat Ähnlichkeit zu Audi.....

Sonntag, 19. Juni 2011

Wochenende in Shanghai

Dieses Wochenende hatten wir einmal wieder in Shanghai verbracht. Gründe dafür waren, dass das Wetter aktuell nicht so gut ist (es regnet fast jeden Tag) und dass in den nächsten Wochen einiges in der Uni ansteht (Midterm exams, Präsentationen, etc.). Freitag Abend wurde dann gleich mal der Fleischhunger nach 5 Wochen Reis und Nudeln gestillt. Es ging los zum Steak all you can eat futtern. Und es war noch VIEL BESSER, als erwartet. Für 12 Euro bekamen wir ein rießiger Büffet (inklusive Salaten und Nachtisch). Kellner gingen mit Fleischspießen von Tisch zu Tisch und schnitten einem bei Bedarf ein Teil des toten Tieres ab. So gab es zum Beispiel Rind, Schwein, Hühnchen und Lamm, aber auch Runderzunge und Hühnerherz. Nachdem wir richtig vollgefressen waren, rollten wir auch wieder nach Hause :-) 
Am Samstag wurde vormittags einiges für die Uni gemacht, danach ging es zum Stoffmarkt, Christoph (von IBM), Matthias und Thomas ließen sich vermessen - nächste Woche soll der Anzug fertig sein (Bilder folgen dann). Danach ging es zum Bahnhof wegen des ersten Juli-Wochenendes. Allerdings kann man Zugtickets nun seit neuestem anscheinend nur noch 4 Tage im Voraus kaufen - SUPER! *Ironie* Abends ging es dann mit einigen der 18 Mann/Frau in den Club MT um dort ein wenig mit zu feiern. Natürlich waren wir mal wieder einige der wenigen Langnasen aber die Chinesen hatten wohl wieder recht viel Spaß mit uns. 
Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Schlafens und Arbeitens (Uni hier ist noch viel schlimmer als in Ludwigshafen - leider). 
Morgen steht nun der Business Visit bei VW Shanghai an, in der Hoffnung, dass es nicht wieder so ein Reinfall wie bei BAOSTEEL wird und wir vielleicht nur ein Autohaus besichtigen oder so ;-)  Am kommenden Wochenende steht dann wieder Lernen an, zudem wie oben erwähnt das Abholen der Anzüge.
Und nun noch ein paar Bilder vom Wochenende:

ENDLICH wieder richtig viel Fleisch - Christian freut sich.

Matthias bekommt Fleisch direkt vom Spieß, neben ihm Christoph von IBM.

Links Cartsen (von Bosch) mit einem Arbeitskollegen, vorne Thomas mit vollem Teller.

Blick auf einen Teil der "kleinen" Runde - wir waren knapp 20 Praktikanten.

Matthias kann nicht länger auf das Fleisch warten; Christian ist ganz neidisch..

Matthias und Thomas im MT Club.


Thomas, Matthias, Christian und Caro

Die gleichen 4 verschwitzten Leute. :-)