Donnerstag, 19. Mai 2011

Mittwochabend & Donnerstag

Gestern Abend haben wir uns kurzfristig dazu entschlossen nach Pudong (Ein Stadtteil Shanghais östlich (Dong) des Flusses (Pu)) aufzumachen. Dort trafen sich deutsche Praktikanten in einer Bar. Also sind wir – zum ersten Mal – in ein Taxi gestiegen und haben uns aufgemacht. Die Fahrt (knapp 10 Kilometer) kostete ca. 4 Euro (für jeden also 1€). Dort angekommen fielen wir mit 8 Leuten ganz schön auf, doch es waren auch noch einige andere Deutsche Praktikanten vor Ort. Wir hatten unter anderem Zuliefererfirmen von Bosch, Logistikunternehmen und Banken an Bord. Für die Mädels hatte sich der Abend besonders gelohnt, denn es war Ladies-Night. In dieser Bar bedeutet dies, dass niemand (also weder männlich noch weiblich) Eintritt bezahlt und Mädels auch noch kostenlos trinken! Wie UNGERECHT ist doch diese Welt!?!?!?! Dennoch hatten wir sehr viel Spaß, vor allem, als dann auch die Live-Band zu spielen anfing. Es war sehr nett anzuschauen, wie Chinesen, Amerikaner, Franzosen und Deutsche zur gleichen Musik Party machen. Heute Morgen musste man sich dann allerdings aus dem Bett quälen um die Lecture um 9 nicht zu verpassen. Es stand „Business in China“ auf dem Programm und war sehr aufschlussreich. Die Mittagspause diente einmal wieder dazu, das Schlafdefizit auszugleichen, denn mittags ging es sofort wieder weiter. Wir haben die „Shanghai Urban Planning Exhibition Hall“ besichtigt. Auf jeden Fall empfehlenswert, denn Shanghai als Miniaturmodell. Einfach GIGANTISCH. Da für manche das Mittagessen zwecks Mittagsschlaf ausfiel, ging es kurz – und zum ersten Mal seit wir in Asien sind – zu McDonalds. Wir mussten einfach den Kartoffelpüree-Burger probieren, und er war SUPER. Nur sind die Pommes hier alles andere als lecker. Bestellen dürfen Ausländer übrigens mittels einer eigenen Karte mit vielen Bildern J Kostenfaktor für ein Menü (Burger, Pommes und Coke: 25 Yuan = 2.50€). Bevor es wieder Richtung Hotel ging, haben wir noch einen der vielen Fake-Märkte aufgesucht. Man bekommt Schuhe (teilweise auch in unseren Größen), T-Shirts, DVDs, einfach alles.. Groß eingekauft wurde allerdings nicht, dazu war dann die Lust nicht mehr groß genug.
Morgen geht es nun zum futuristischen Campus der Tongji Universität, die aus insgesamt 4 Stück besteht.

Zaijian! 
Blick auf Pudong mit dem "Flaschenöffner-Wolkenkratzer" und dem sich noch im Bau befindlichen neuen höchsten Turm Shanghais
Blick auf die "komplette" Stadt


Blick auf das Modell von einem Stockwerk daürber - dieses Mal ohne Beleuchtung der Häuser

Mittwoch, 18. Mai 2011

Dienstag & Mittwoch


ENDLICH ging die Uni los. Doch noch nicht zum regulären Vorlesungsbetrieb, sondern zur Einführungswoche. Das heißt wir haben jeden Vormittag eine Lecture über sehr spannende Themen (Shanghai & Tongji Uni, Finance in China, Business in China usw.). Diese Vorträge und den ersten Teil der Vorlesung haben wir im 21. Stock in einem der modernsten Gebäude auf dem Campus. Wenn es nicht zu viel Smog hat, kann man sogar die Hochhäuser am Bund erkennen. Nach der Registrierung an der Uni und dem Vortrag ging es zum ersten Mal in der Mensa essen. Eine Portion Reis mit 3 Portionen Beilagen (bspw. Chicken-Nuggets, Kartoffelecken, Tofu (*bääääh*), flüssiges Omelette) kostet umgerechnet ca. 80 Cent. Teilweise ist es eben sehr schwer nicht festes Essen mit den Stäbchen zu sich zu nehmen. Aber irgendwie klappt es dann doch. Die Ausländer haben in der Mensa sogar eine eigene Line – sehr effektiv. Wir brauchen sowieso länger ;-) Nach dem Essen ging es wieder in die Stadt, dort wurde uns dann noch einmal der Peoples Square, die Nanjing Road (Haupteinkaufsstraße) und der Bund gezeigt. Abends hatten wir eine Art japanisches Restaurant gefunden. Dort gab es „original japanische Würstchen“, die sich allerdings in keiner Weise von unseren Bratwürsten unterscheiden.

Mittwoch war nun die Finance Lecture angesagt. Danach wieder Verpflegung in der Mensa und kleine Mittagspause (für die meisten bedeutete dies Mittagsschlaf – man munkelt, diese 1,5h wären für manche länger gewesen, als die Zeit, die sie nachts schliefen). Um 1400 ging es dann (wieder) zum Yuyuan Garden. Dieses Mal gönnten wir uns auch die knapp 4 Euro Eintritt. Es war mal nett wieder etwas grün zu sehen. Und mit den vielen Felsen und Höhlen war das ganze sehr nett anzuschauen. Wir waren allerdings mal wieder ein sehr großes Highlight, sodass wohl manche Japaner und Chinesen nun mehr Bilder von uns als dem Garten haben. Danach wollten wir noch zum Expogelände aufbrechen. Allerdings konnten wir es aus zeitlichen Gründen nur von außen betrachten. Mal schauen, ob wir zumindest noch den Chinesischen Pavillon von innen besichtigen können. In den letzten Tagen gab es auch wieder einige nette Entdeckungen beim Einkaufen (bsp. Oreo Kekse mit Eisgeschmack oder Apfel-Fanta (schmeckt, wie Apfelringe)).

Bis demnächst,
Zaijian
Die 18 IBAIT's mit Dozentin Liz Wu
Der Vorlesungsraum im 21. Stock


Aussicht aus dem 21. Stock

Im Unigebäude

Am Bund - Blick nach Pudong

Oreos mit Eisgeschmack

Im Yuyuan Garden

IBAIT's als Attraktion

Gruppenbild im Yuyuan Garden (v.l.: Caro, Christian, Severin, Thomas, Sabine, Rebekka)

Apfelfanta

Sabine misst nach, ob sie Rabatt bekommt (bis 1,30m verbilligter Eintritt)

Montag, 16. Mai 2011

Bilder vom 16. Mai

Wir 2 im Park
Matthias beim Friseur

Im Park

Werbung

Matthias - der Chinese - kopiert die Werbung ;-)

Lemon Tea Chips

Lemonen Chips

Gurken Chips

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Tag 2 und 3


Es ging am Sonntag schon ganz früh morgens los. Wir wollten unbedingt von dem kostenlosen Frühstück Gebrauch machen. Es war sehr interessant zu sehen, was es denn alles gibt, und vor allem, wie es schmeckt und wie es gegessen wird. Es gibt zum Beispiel Jogurt zum Trinken, eine Art Dampfnudeln/Germknödel – nur komplett ohne Geschmack – aber auch Pommes und Salat. Der Kaffee ist, leider, nicht ganz so gut wie in Deutschland. (Und das bei einer Informatiker-Reisegruppe!?!)
Gut gestärkt ging es dann wieder in die Stadt. Dieses Mal direkt an den Fluss zum Bund, der Hauptflaniermeile Shanghais. Zuvor allerdings noch durch Chinatown – also einem Viertel, dass genauso aussieht, wie man sich China vorstellt.
Am Bund wurden dann wieder sehr viele Erinnerungsbilder gemacht – aber auch wir waren eine Attraktion. Man starrte auf uns und machte Bilder. Und meistens nicht einmal unauffällig J
Zu Mittag hatten wir zur 3 die 30%-Regel entdeckt: Man bestellt 3 Gerichte, eines davon ist ein rießiger Topf mit irgendeiner stinkenden(!!) Suppe. Dies war der Schuss in den Ofen. Das zweite Gericht ist eine Gebratene Ente (in Deutschland auch unter 510 bekannt, nur ohne süß-sauer eben :-p). Dafür war es die komplette Ente mit Kopf (inklusive Schnabel) und sämtlichen Knochen, also auch der Wirbelsäule. Hier kamen wir mit einem blauen Auge davon. Und das dritte Essen war sehr gut genießbar.
Danach ging es noch auf den Campus. Dort haben wir beim Kartenspielen Tanja kennengelernt. Sie studiert Maschinenbau an der Tongji, ist im 2. Master-Semester und lernt seit 2 Jahren Deutsch. Teilweise bestand die Angst, dass sie uns verbessert, wenn wir  sprechen. Denn ihre Grammatik und die Vokabeln waren TOP!
Abends gingen wir dann mit 18 Leuten auf zum Karaoke singen. Auf dem Weg dorthin haben wir an einem Grill Halt gemacht und uns Spieße mit verschiedenen Sachen grillen lassen. Beispielsweise hatten wir 20 Yuan (ca. 2 Euro) für 11 Spieße bezahlt. Karaoke zu bestellen ist schwierig, wenn kein Englisch verstanden wird, aber irgendwie haben wir es – mit Händen und Füßen – hinbekommen.
Heute wurde dann etwas länger geschlafen und nach dem Frühstück ging es für Matthias zum Friseur. Kostenfaktor 2 Euro inklusive 5 minütiger Kopfmassage. Beim Bummeln hatten wir noch einen kleinen Park direkt in unserer Nähe gefunden. ENDLICH mal wieder ein wenig grün J. Zum Einkaufen ging es dann zu WalMart. Hier gibt es geniale Sachen: Chips in Zitroneneisteegeschmack oder Ananasbier. (Erfahrungsberichte folgen!) Und sonst eben auch ähnliches wie bei uns, nur bunter, greller und einfach nicht zu entziffern.
Sonst wird heute wohl noch etwas ausgeruht, denn morgen geht das Programm der Uni los.

Bis bald,
Zaijian!

Ps. Ein weiterer Kommilitone schreibt nun einen Blog, Link steht rechts mit dabei.
Yuyuan Garten

SAP IBAITs vor der Skyline

Skyline

Die Deutschen als Attraktion